Finanzierung und Verteilen der Broschüre „Erster Sex und große Liebe“ stoppen!

Petition an: Bundesministerin Karmasin (ÖVP) und an die 9 Landeshauptleute Österreichs

 

Finanzierung und Verteilen der Broschüre „Erster Sex und große Liebe“ stoppen!

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Finanzierung und Verteilen der Broschüre „Erster Sex und große Liebe“ stoppen!

Das Bundesministerium für Familien und Jugend hat in Zusammenarbeit mit „Österreichische Jugendinfos“ die Broschüre „Erster Sex und große Liebe“ herausgegeben. Diese fokussiert sich recht einseitig auf die Themenbereiche Lust und Spaß. Werte wie Verantwortung oder Treue werden extrem unterbelichtet und nur marginal angeführt. Der Begriff „Vertrauen“ kommt beispielsweise im Zusammenhang mit Sadomaso vor.

Wir fordern vom Bundesministerium für Familien und Jugend, die Finanzierung derartiger Broschüren umgehend zu stoppen. Von den 9 Landeshauptleuten erwarten wir uns, dass sie dafür Sorge tragen, dass das Verteilen der Broschüren in ihrem jeweiligen Bundesland (Jugendinfo Burgenland, LJR Kärnten-Jugendinfo, Jugend:info NÖ, JugendService des Landes OÖ, akzente Jugendinfo, LOGO JUGEND.INFO, InfoEck-Jugendinfo Tirol, aha – Tipps & Infos für junge Leute, wienXtra-jugendinfo) eingestellt wird, weil die Broschüre

  • nicht objektiv ist. Wichtige Themenbereiche wie Nebenwirkungen von Hormonpräparaten oder das Entstehen von neuem Leben trotz Verhütung ausgeklammert werden.
  • nicht nur informiert, sondern ganz klar stimuliert und animiert: „Tipp: Lerne deinen Körper durch Selbstbefriedigung kennen. Probier selbst aus, wie du deine körperliche Lust steigern oder bremsen kannst. Dabei kannst du lernen, den Samenerguss etwas zu verzögern.“ (siehe Seite 49)
  • unter dem Punkt „Schwangerschaft“ neben der Möglichkeit der Abtreibung eigenarterweise nur recht spärliche Auskunft über Alternativen, Beratung, Hilfe und Unterstützung für die werdenden Eltern gibt, wie beispielsweise Beratungsstellen, Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, Unterstützung bei der Ausbildung, usw.
  • auf psychische Krankheiten und physische Risiken, die infolge von Abtreibung entstehen können, überhaupt nicht eingeht. Das Post-Abortion-Syndrome, das Frauen schwer belasten kann, sucht man in der Broschüre vergeblich.
  • in Teilen frauenverachtend ist: „Alles ist ok. Es ist weder körperlich noch seelisch schlecht. Manche haben kein Bedürfnis mit sich selbst Sex zu haben. Andere kriegen ständig Lust darauf. Viele schauen sich zur Selbstbefriedigung Pornos an, weil es ihre Lust steigert.“ Viele Experten stimmen überein, dass Pornos vor allem Frauen entwürdigen, sie auf das rein körperliche reduzieren und zum Objekt degradieren. Ebenfalls nachgewiesen sind positive Zusammenhänge zwischen Pornokonsum und dysfunktionalen Familienstrukturen bei Konsum in früher Adoleszenz, mit negativer Jugendentwicklung bei Konsum im Jugendalter, mit sexueller Zwanghaftigkeit, mit der Vermeidung von unangenehmen Gedanken, Gefühlen und Empfindungen sowie mit sexuellem Risikoverhalten.
  • offenbar klar auf eine rein hedonistische sexuelle Stimulierung von Jugendlichen zielt, die entkoppelt von jeglicher Verantwortung und ohne positive Wertebasis stattfinden soll. Im Impressum der Broschüre wird mit Stefan Timmermanns ein radikaler Vertreter der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ als Fachberater der Broschüre angeführt. Timmermanns stammt aus der Schule von Sielert und Kentler. Helmut Kentler gilt als Vaterfigur der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ und Befürworter von Pädophilie.
  • die Entkopplung von Sexualität und Fortpflanzung propagiert: „Vielleicht schwanger? Für den Notfall Nach einer Verhütungspanne gibt es die ‚Pille danach‘. Sie muss innerhalb von 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Je früher, desto wirksamer ist sie.“ Dies erinnert auf frappante Weise an den Zukunftsroman „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley. Die Entkoppelung von Sexualität und Fortpflanzung wird darin als „Konditionierung auf eine permanente Befriedigung durch Konsum, Sex und die Droge Soma, die den Mitgliedern dieser Gesellschaft das Bedürfnis zum kritischen Denken und Hinterfragen ihrer Weltordnung nimmt“, beschrieben. Neues menschliches Leben entwickelt sich in künstlichen Gebärmuttern, genannt „Flaschen“.

Immer wieder belegen Berichte eine Zunahme von sexueller Gewalt unter Jugendlichen, besonders auch in festen Beziehungen. Gleichzeitig ist eine besorgniserregende Zunahme von Bordellbesuchen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu verzeichnen. Oft geht es dabei darum Pornos nachzuspielen. Doch anstatt solchen unguten gesellschaftlichen Entwicklungen entgegenzuwirken, werden diese unter dem Deckmantel der Sexualaufklärung noch mit öffentlichen Mitteln verstärkt.

Haben Sie gewusst, dass jungen Menschen Familie, Vertrauen, Treue, Liebe und Respekt äußerst wichtig sind? Die aktuellste Jugend-Wertestudie aus dem Jahr 2016 weist für Österreich für die Aussage „Treue in einer Beziehung ist unverzichtbar“ einen Zustimmungswert von 82 Prozent auf. „In einer Beziehung ohne Liebe zu sein“ ist für 67 Prozent der befragten Jugendlichen aus Österreich „undenkbar“ und „Könntest du ohne Liebe glücklich sein?“ beantworten 89 Prozent der befragten Personen in Österreich negativ.

Jugendliche wünschen sich stabile Beziehungen, in denen man sich gegenseitiges Vertrauen, Respekt und letztendlich wahre Liebe entgegenbringt. Diese Werte werden von der Broschüre „Erster Sex und große Liebe“ klar unterminiert.

In diesem Sinne möchten wir abschließend Sigmund Freud zu Wort kommen lassen: „Der Verlust des Schamgefühls ist das erste Zeichen von Schwachsinn. Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig; die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten, eine Brutalität und Missachtung der Persönlichkeit des Mitmenschen.“ (Sigmund Freud, Gesammelte Werke, Band 7, Seite 149)

Die Unterzeichner dieser Petition fordern Familienministerin Dr. Sophie Karmasin auf, die Finanzierung der Broschüre zu stoppen bzw. keine Finanzierung für hinkünftige Auflagen mehr zu gewähren. Die 9 Landeshauptleute werden aufgefordert, das Verteilen und Verschicken der Broschüre durch ihre jeweiligen „Jugendinformationsstellen“ (Jugendinfo Burgenland, LJR Kärnten-Jugendinfo, Jugend:info NÖ, JugendService des Landes OÖ, akzente Jugendinfo, LOGO JUGEND.INFO, InfoEck-Jugendinfo Tirol, aha – Tipps & Infos für junge Leute, wienXtra-jugendinfo) umgehend zu stoppen. Mit Ihrer Unterzeichnung lösen Sie automatisch anbei stehende E-Mail an die genannten Personen aus.


Weitere Informationen:
http://www.jugendinfo.at/publikationen/erster-sex-und-grosse-liebe/
http://www.jugendinfo.at/wp-content/uploads/2016/06/Erster_Sex_u_grosse_Liebe.pdf
http://www.imabe.org/index.php?id=105
http://diepresse.com/home/meinung/cultureclash/5135671/Hemmungslos
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/14890108
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Teenager-aus-bestem-Haus-gehen-ins-Puff--24627559
http://www.generation-what.at/europe/map/moon-in-june

+ E-Mail/Mitteilung an:

Unterzeichnen Sie jetzt die Petition

 
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Finanzierung und Verteilen der Broschüre „Erster Sex und große Liebe“ stoppen!

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Dr. Karmasin,

Sehr geehrte Damen und Herren Landeshauptleute,

die „Österreichischen Jugendinfos“ haben im Jahr 2015 die vom Bundesministerium für Familie und Jugend unterstützte Broschüre „Erster Sex und große Liebe“ herausgegeben. Die Broschüre wurde von den jeweiligen Jugendinformationsstellen (Jugendinfo Burgenland, LJR Kärnten-Jugendinfo, Jugend:info NÖ, JugendService des Landes OÖ, akzente Jugendinfo, LOGO JUGEND.INFO, InfoEck-Jugendinfo Tirol, aha – Tipps & Infos für junge Leute, wienXtra-jugendinfo) teilweise mitgestaltet und wird teilweise auch von verschiedenen Stellen und Kommunen beworben und verschickt.

Es handelt sich bei der Broschüre um ein Aufklärungsheft, das angeblich wertneutral rund um Sexualität informieren soll. Jugendliche erhalten darin Auskunft zu Themen wie Pornographie, Selbstbefriedigung oder Verhütung, sowie zu diversen Sexualpraktiken und sexuellen Spielarten.

Mit Aufforderungen wie beispielsweise „Wenn ihr SM ausprobieren möchtet: Redet über eure Wünsche und Fantasien. Probiert Schritt für Schritt aus, was euch gefällt. Hört unbedingt auf, wenn die andere Person ‚Stopp!‘ ruft.“ (Seite 57) kann es sich bei der Broschüre allerdings nicht um wertneutrale Information handeln. Das Heft informiert Jugendliche nur einseitig und klammert dabei Risiken sowie Verantwortung im Umgang mit Sexualität aus.

Wir ersuchen Sie höflich, hinkünftig Finanzierung und Distribution der Broschüre in Ihrem Verantwortungsbereich einzustellen, weil die Broschüre

  • nicht objektiv ist. Wichtige Themenbereiche wie Nebenwirkungen von Hormonpräparaten oder das Entstehen von neuem Leben trotz Verhütung ausgeklammert werden.
  • nicht nur informiert, sondern ganz klar stimuliert und animiert: „Tipp: Lerne deinen Körper durch Selbstbefriedigung kennen. Probier selbst aus, wie du deine körperliche Lust steigern oder bremsen kannst. Dabei kannst du lernen, den Samenerguss etwas zu verzögern.“ (siehe Seite 49)
  • unter dem Punkt „Schwangerschaft“ neben der Möglichkeit der Abtreibung eigenarterweise nur recht spärliche Auskunft über Alternativen, Beratung, Hilfe und Unterstützung für die werdenden Eltern gibt, wie beispielsweise Beratungsstellen, Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, Unterstützung bei der Ausbildung, usw.
  • auf psychische Krankheiten und physische Risiken, die infolge von Abtreibung entstehen können, überhaupt nicht eingeht. Das Post-Abortion-Syndrome, das Frauen schwer belasten kann, sucht man in der Broschüre vergeblich.
  • in Teilen frauenverachtend ist: „Alles ist ok. Es ist weder körperlich noch seelisch schlecht. Manche haben kein Bedürfnis mit sich selbst Sex zu haben. Andere kriegen ständig Lust darauf. Viele schauen sich zur Selbstbefriedigung Pornos an, weil es ihre Lust steigert.“ Viele Experten stimmen überein, dass Pornos vor allem Frauen entwürdigen, sie auf das rein körperliche reduzieren und zum Objekt degradieren. Ebenfalls nachgewiesen sind positive Zusammenhänge zwischen Pornokonsum und dysfunktionalen Familienstrukturen bei Konsum in früher Adoleszenz, mit negativer Jugendentwicklung bei Konsum im Jugendalter, mit sexueller Zwanghaftigkeit, mit der Vermeidung von unangenehmen Gedanken, Gefühlen und Empfindungen sowie mit sexuellem Risikoverhalten.
  • offenbar klar auf eine rein hedonistische sexuelle Stimulierung von Jugendlichen zielt, die entkoppelt von jeglicher Verantwortung und ohne positive Wertebasis stattfinden soll. Im Impressum der Broschüre wird mit Stefan Timmermanns ein radikaler Vertreter der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ als Fachberater der Broschüre angeführt. Timmermanns stammt aus der Schule von Sielert und Kentler. Helmut Kentler gilt als Vaterfigur der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ und Befürworter von Pädophilie.
  • die Entkopplung von Sexualität und Fortpflanzung propagiert: „Vielleicht schwanger? Für den Notfall Nach einer Verhütungspanne gibt es die ‚Pille danach‘. Sie muss innerhalb von 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Je früher, desto wirksamer ist sie.“ Dies erinnert auf frappante Weise an den Zukunftsroman „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley. Die Entkoppelung von Sexualität und Fortpflanzung wird darin als „Konditionierung auf eine permanente Befriedigung durch Konsum, Sex und die Droge Soma, die den Mitgliedern dieser Gesellschaft das Bedürfnis zum kritischen Denken und Hinterfragen ihrer Weltordnung nimmt“, beschrieben. Neues menschliches Leben entwickelt sich in künstlichen Gebärmuttern, genannt „Flaschen“.

Immer wieder belegen Berichte eine Zunahme von sexueller Gewalt unter Jugendlichen, besonders auch in festen Beziehungen. Gleichzeitig ist eine besorgniserregende Zunahme von Bordellbesuchen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu verzeichnen. Oft geht es dabei darum Pornos nachzuspielen. Doch anstatt solchen unguten gesellschaftlichen Entwicklungen entgegenzuwirken, werden diese unter dem Deckmantel der Sexualaufklärung noch mit öffentlichen Mitteln verstärkt.

Denken Sie wirklich, dass Jugendliche durch diese Art sexueller Aufklärung die ihnen wichtigen Werte wie Familie und Beziehung vermittelt bekommen?

Jugendliche wünschen sich stabile Beziehungen, in denen man sich gegenseitiges Vertrauen, Respekt und letztendlich wahre Liebe entgegenbringt. Diese Werte werden von der Broschüre „Erster Sex und große Liebe“ klar unterminiert.

Haben Sie gewusst, dass jungen Menschen Familie, Vertrauen, Treue, Liebe und Respekt äußerst wichtig sind? Die aktuellste Jugend-Wertestudie aus dem Jahr 2016 weist für Österreich für die Aussage „Treue in einer Beziehung ist unverzichtbar“ einen Zustimmungswert von 82 Prozent auf. „In einer Beziehung ohne Liebe zu sein“ ist für 67 Prozent der befragten Jugendlichen aus Österreich „undenkbar“ und „Könntest du ohne Liebe glücklich sein?“ beantworten 89 Prozent der befragten Personen in Österreich negativ.

In diesem Sinne möchten wir abschließend Sigmund Freud zu Wort kommen lassen: „Der Verlust des Schamgefühls ist das erste Zeichen von Schwachsinn. Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig; die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten, eine Brutalität und Missachtung der Persönlichkeit des Mitmenschen.“ (Sigmund Freud, Gesammelte Werke, Band 7, Seite 149)

Für Ihre Veranlassungen für den Stopp der Finanzierung und Verteilung der Broschüre durch die öffentliche Hand bereits im Voraus herzlich dankend verbleibt

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

Finanzierung und Verteilen der Broschüre „Erster Sex und große Liebe“ stoppen!

Unterzeichnen Sie jetzt die Petition

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