Zwangs-Euthanasierung von Alfie Evans verhindern

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Zwangs-Euthanasierung von Alfie Evans verhindern

Neuigkeiten zur Petition (28.04.2018): Am frühen Morgen des 28. April 2018 ist der kleine Alfie Evans nach Mitteilung seiner Eltern um 2.30 Uhr verstorben. 

R.I.P. Alfie Evans!

Das Team von CitizenGO schließt sich den Gebeten und guten Wünschen für die hinterbliebenen Eltern, für die die vergangenen Tage und Wochen sehr kräftezehrend gewesen sind, an.

Die Geschehnisse der Vergangenen Tage und Wochen rund um Alfie Evans, wie auch der Ereignisse rund um Charlie Gard, haben gezeigt, dass dringend eine Debatte darüber erfolgen muss, welche Rechte Eltern todkranker Kinder haben und wieweit der Staat diese Rechte beschneiden darf. Wir lassen daher unsere Petition bis auf Weiteres zur Zeichnung geöffnet, damit einerseits weiterhin die Solidarität mit der Familie Evans bekundet werden kann und andererseits auch ein zeichen dafür, dass die nötige Debatte einschließlich der Änderung gesetzlicher Regelungen eingefordert wird.


Neuigkeiten zur Petition (26.04.2018): Am gestrigen (Mittwoch 25. April) Nachmittag hat ein Berufungsgericht die Gerichtsentscheidung vom 24. April 2018, die besagt, dass Alfie Evans nicht zu einer weiteren Behandlung ins Ausland verbracht werden darf, bestätigt. Polizeilich wurde angekündigt, alle Veröffentlichungen in den sozialen Netzwerken zu überwachen und wo immer sich dafür Anhaltspunkte ergeben, Ermittlungen einzuleiten.

Durch die Entscheidung des Berufungsgerichtes bleibt Alfie in einer Situation, die an eine Geiselnahme mit dem Ziel des Todes der Geisel erinnern könnte, wenn sie denn eine Geiselnahme und nicht staatliches Handeln wäre.

Die Situation Alfies ist nach den uns vorliegenden Informationen so, dass er weiterhin eigenständig atmet und um sein Leben ringt. Wie lange er ohne weiterführende medizinische Versorgung in der Lage ist, durchzuhalten, ist ungewiss.

In vielen Städten weltweit finden mittlerweile Protestaktionen vor britischen Botschaften und Konsulaten statt und es werden Gebetsvigilien abgehalten.


Alfie Evans ist ein schwerkranker, 23 Monate alter Junge, der seit Monaten im Alder Hey – Krankenhaus von Liverpool behandelt wird. Bei Alfie liegt nach Ansicht der Ärzte ein bisher nicht klar diagnostizierter neurologischer Defekt vor, der aus ihrer Sicht zu einem „halb vegetativen Zustand“ ohne Überlebensperspektive führt.

CitizenGO hatte in englischer Sprache bereits im Dezember 2017 eine Petition gestartet und sich für Alfie Evans eingesetzt. Hintergrund dieses Einsatzes war die Tatsache, dass die behandelnden Ärzte die lebenserhaltenden Maßnahmen (u.a. die Versorgung mit Sauerstoff und künstliche Ernährung) einstellen wollten, während die Eltern des Jungen sich dafür einsetzten, dass diese fortgeführt werden.

Darüber, wie über die Frage einer Verlegung von Alfie Evans in ein anderes Krankenhaus, gab es einen Rechtsstreit zwischen den Eltern und der Klinik, der bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ging. Am vergangenen Montag, 23. April 2018, hatte der EGMR den Antrag der Eltern auf lebenserhaltende Maßnahmen (wie zuvor bereits der Supreme Court, das oberste britische Gericht) abgelehnt.

Nachdem infolge des Gerichtsbeschlusses die lebenserhaltenden Maßnahmen eingestellt wurden, begann Alfie selbständig zu atmen und um sein Leben zu kämpfen. Nach mehr als 10 Stunden wurde ihm daraufhin wieder Sauerstoff zur Verfügung gestellt und mittlerweile Berichten zufolge Flüssigkeit zugeführt, während die künstliche Ernährung weiterhin ausgesetzt scheint.

Weltweit setzten sich neben den derzeit 191.253 Unterzeichnern der CitizenGO-Petition weitere Unterstützer und vor allem auch Papst Franziskus, der mehrfach um Gebet für Alfie und seine Eltern gebeten und die Behörden ersucht hat, für Alfie ein, um eine Verlegung in ein Krankenhaus des Vatikan zu ermöglichen. Die italienische Regierung hat Alfie sogar die italienische Staatsbürgerschaft verliehen und ein Flugzeug in Wartebereitschaft bereitgestellt, um eine rasche Überführung zu ermöglichen.

Dem stellen sich die behandelnden Ärzte und ein Richter entgegen, der vor wenigen Stunden verkündete, dass todkranke Kleinkind Alfie nicht zur Behandlung in den Vatikan überstellt werden darf. Der Richter lehnte am Dienstag einen entsprechenden Antrag der Eltern des 23 Monate alten Jungen ab und erklärte, er wolle damit einen Schlussstrich unter den Rechtsstreit um das Schicksal Alfies ziehen. „Das ist das letzte Kapitel im Leben dieses außergewöhnlichen kleinen Jungen“, sagte er laut Presseberichten.

Mit Unterzeichnung der beistehenden Petition können Sie bei den britischen Botschaften in Berlin, Wien und Bern gegen die unbarmherzige Haltung der britischen Behörde, denen es offensichtlich wichtiger ist, den Tod des kleinen Alfie zu erzwingen, als Menschlichkeit zu zeigen und eine Verlegung in den Vatikan zu ermöglichen, protestieren.


Weitere Informationen:
https://www.welt.de/vermischtes/article175791599/Alfie-Evans-Todkrankes-Kind-darf-nicht-ausgeflogen-werden.html
https://www.stern.de/gesundheit/drama-um-alfie-evans--aerzte-stellen-maschinen-ab---doch-das-kleinkind-atmet-weiter-7956570.html
https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2018-04/grossbritannien-italien-medizin-alfie-evans-fortsetzug-papst.html

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Zwangs-Euthanasierung von Alfie Evans verhindern

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Fassungslosigkeit und Unverständnis nehmen wir zur Kenntnis, dass die Behörden des Vereinten Königreichs auch jetzt, nachdem der kleine, 23 Monate alte Alfie Evans nach der Einstellung der lebenserhaltenden Maßnahmen am Montagabend (23. April 2018) seinen Überlebenswillen bewiesen und eigenständig zu atmen begonnen hat, eine Überführung in die Kinderklinik des Vatikan ablehnen und sich dieser entgegen stellen.

Es ist nicht in Ordnung, wenn der kleine Junge, entgegen dem Willen seiner Eltern, in einer Klink gleichsam als Geisel genommen und zum Sterben verurteilt wird, nur weil Ärzte der Überzeugung waren, dass er nicht überlebensfähig sei.

Die Tatsache, dass Alfie am 24. April 2018 etliche Stunden aus eigener Kraft überlebt hat, obwohl er eigentlich umgehend hätte ersticken müssen, hat gezeigt, dass die Ärzte – die ja bisher nicht einmal eine zutreffende Diagnose stellen konnten – sich offensichtlich geirrt haben.

Soll der Junge jetzt auf andere Weise zu Tode gebracht werden, nur um zu beweisen, dass ein Kind dann, wenn die Ärzte es für nicht überlebensfähig halten, auch nicht überleben wird?

Wir bitten Sie, sich bei der britischen Regierung und vor allem auch bei Ihrer Majestät Königin Elizabeth dafür einzusetzen, dass umgehend ein Gnadenakt erfolgt, der die (bereits vorbereitete) Verlegung von Alfie Evans in die Kinderklinik des Vatikan ermöglicht.

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

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