Das politische Schubladendenken in den Kirchen überwinden

Petition an: Kardinal Reinhard Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

 

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Das politische Schubladendenken in den Kirchen überwinden

Die Eberhard-Karls-Universität Tübingen hat jetzt die erste Gastprofessur zum Thema „Neurechtes Christentum“ eingerichtet. Leidgeprüfte Theologen können über das Auftauchen soziologischer Begriffe an ihren Fakultäten nur noch leise stöhnen.

Aber hier wird ein Musterfall geschaffen, der gefährliche Konsequenzen haben kann!

Wer im gesellschaftlichen Diskurs für katholische oder evangelikale Positionen eintritt, z. B. im Lebensschutz (dafür) oder bei der sogenannten „Ehe für alle“ (dagegen), der spürt sofort, wo in Deutschland die Grenze des Sagbaren endet und die Ausgrenzung beginnt. Theologische Standpunkte werden mit Schlagworten wie „rechts“ politisch kontaminiert, und damit auch diejenigen, welche einen solchen Standpunkt vertreten.

Das ist das Ergebnis einer politisierten Gesellschaft. Der Mensch wird nicht mehr als Person und – ganz unabhängig von seinen Verdiensten und seinem Verschulden – als Kind Gottes erkannt, sondern auf seine Zugehörigkeit einer gesellschaftlichen, politischen oder sonstigen Gruppe reduziert. „Linker“ oder „Rechter“, „Studierter“ oder „Arbeiter“ sind die gängigen Vokabeln in diesem Mechanismus.

Dem christlichen Denken sind solche Zuordnungen fremd. Die Kirche kennt nur Heilige - als „schon Heilige“ (die geretteten Seelen), „bald Heilige“ (die armen Seelen) und „nie Heilige“ (die verlorenen Seelen).

Wer dagegen Christen mit „Neue Rechte“ oder „Alte Linke“, „Wutbürger“ oder „Gutmensch“ und anderen Schubladen kategorisiert, grenzt zur Gemeinschaft gerufene Christen voneinander ab, Andersdenkende aus und schafft Spaltung statt Versöhnung.

Wer dies zulässt, der wird selbst zum Ärgernis.

Ziel der Kirche ist nicht Politisierung, sondern Neuevangelisierung und Rettung der Seelen. Der Vatikan ist keine NGO („Nichtregierungsorganisation“) mit Kreuz auf dem Dach, sondern der ewige Stuhl Petri. Die Aufgabe des Seelsorgers ist nicht, seinen Schäfchen eine politisch korrekte Schur zu verpassen, sondern sie als guter Hirte an den Tisch des Herrn zu führen. Treten Sie der weiteren Spaltung der Christen in Deutschland entgegen. Machen Sie deutlich, dass Theologen und theologische Fakultäten nur dann im Geist der Kirche wirken, wenn die Ergebnisse ihrer Arbeit den missionarischen Geist der Kirche fördern.

Mit der dieser Petition wenden Sie sich an:

  • Herrn Kardinal Marx als Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und
  • Herrn Heinrich Bedford-Strom als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland

und bitten diese, gegen die Politisierung der Theologie und für eine klare Ausrichtung zur Neuevangelisierung das Wort zu ergreifen.

+ E-Mail/Mitteilung an:

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Das politische Schubladendenken in der Kirche überwinden

Sehr geehrter Herr Kardinal Marx,
Sehr geehrter Herr Landesbischof Bedford-Strohm,

wir fordern Sie auf, gegen die Politisierung der Theologie und für eine klare Ausrichtung zur Neuevangelisierung das Wort zu ergreifen. Rufen Sie theologische Fakultäten auf, ihre Lehre in den Dienst der Einheit der Christen zu stellen.

Die Eberhard-Karls-Universität Tübingen hat jetzt die erste Gastprofessur zum Thema „Neurechtes Christentum“ eingerichtet. Damit wird ein Musterfall geschaffen, der gefährliche Konsequenzen haben kann.

In einer politisierten Gesellschaft wird der Mensch wird nicht mehr als Person und – ganz unabhängig von seinen Verdiensten und seinem Verschulden – als Kind Gottes erkannt, sondern auf seine Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen, politischen oder sonstigen Gruppe reduziert.

Dem christlichen Denken sind solche Zuordnungen fremd. Die Kirche kennt nur Heilige - als „schon Heilige“ (die geretteten Seelen), „bald Heilige“ (die armen Seelen) und „nie Heilige“ (die verlorenen Seelen).

Wer Christen mit „Neue Rechte“ oder „Alte Linke“, „Wutbürger“ oder „Gutmensch“ und anderen Schubladen kategorisiert, grenzt zur Gemeinschaft gerufene Christen voneinander ab, Andersdenkende aus und schafft Spaltung statt Versöhnung.

Das Ziel der Kirche ist jedoch nicht Politisierung, sondern Neuevangelisierung und Rettung der Seelen. Die Aufgabe des Seelsorgers besteht darin, alle seine Schäfchen – unabhängig ihrer politischen Auffassungen – als guter Hirte an den Tisch des Herrn zu führen.

Treten Sie der weiteren Spaltung der Christen in Deutschland entgegen. Machen Sie deutlich, dass Theologen und theologische Fakultäten nur dann im Geist der Kirche wirken, wenn die Ergebnisse ihrer Arbeit den missionarischen Geist der Kirche fördern.

Deshalb fordern wir Sie auf: Erheben Sie Ihr Wort für die Einheit der Christen und gegen politisches Schubladendenken unter dem Deckmantel der Theologie. 

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

Das politische Schubladendenken in den Kirchen überwinden

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