Das Genozid-Mahnmal der armenischen Gemeinde in Köln endlich genehmigen!

Petition an: Rafael Christof Struwe, den Ausschussvorsitzenden des Ausschusses für Umwelt und Grün der Stadt Köln

 

Das Genozid-Mahnmal der armenischen Gemeinde in Köln endlich genehmigen!

Gewonnen!
02.000
  1.108
 
1.108 Personen haben unterschrieben.

Das Genozid-Mahnmal der armenischen Gemeinde in Köln endlich genehmigen!

Neuigkeiten zur Petition (13. März 2017): Ein Mitglied der armenischen Gemeinde in Köln hat uns folgende erfreuliche Nachricht zukommen lassen: "Heute ist ein Historischer Tag für die Armenische Gemeinde Köln und alle Armenier in Deutschland! In der heutigen Sitzung im Rat der Stadt Köln wurde mit absoluter Mehrheit (nur die SPD Fraktion war dagegen) beschlossen, einen Kreuzstein zur Erinnerung an die Opfer des Völkermordes an den Armeniern in Köln zu errichten."

Wir freuen uns mit der Armenischen Gemeinde von Köln und danken allen Unterzeichnern der Petition. Sie haben durch Ihre aktive Unterstützung mitgeholfen, die über 15 Monate andauernde Verschleppung des Antrages zu beenden. Herzlichen Dank!


Anlässlich das 100. Jahrestages des Völkermordes von 1915 an den Armeniern im Osmanischen Reich wollte die armenische Gemeinde in Köln ein Mahnmal errichten, um den rund 5.000 in Köln lebenden Armeniern einen Ort der Erinnerung zu schaffen. „Jede Familie hier hat in der Generation der Großeltern Opfer zu beklagen“, erklärte der Gemeinde-Vorsitzende Minu Nikpay gegenüber der Presse und ergänzte: „Wir brauchen daher einen Ort des Erinnerns.“

Geplant ist, eine Gedenkstele neben einem rund zwei Meter hohen armenischen Kreuzstein (Khachkar genannt), beim armenischen Gräberfeld auf dem Friedhof am Lehmbacher Weg in Köln-Brück aufzustellen.

Im November 2015 war die armenische Gemeinde im Beschwerdeausschuss der Stadt Köln mit ihrem Vorhaben auf offene Ohren gestoßen. Ihr Vorhaben wurde von den Ausschussmitgliedern zur endgültigen Entscheidung an den Ausschuss für Umwelt und Grün weiterempfohlen. Seitdem ruht das Genehmigungsverfahren – seit mittlerweile mehr als 15 Monaten. Der Antrag wurde noch nicht einmal auf die Tagesordnung gesetzt, geschweige denn abgestimmt.

Die armenische Gemeinde vermutet, dass türkische Vereine und Verbände massiven Druck auf den Kölner Stadtrat und besonders die Ausschussmitglieder ausüben, um die Errichtung des Mahnmals zu verhindern.

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, ihm liege vom Januar 2016 ein Schreiben der KTDP, eines Zusammenschlusses türkischer Vereinigungen, an die Ratsmitglieder vor, in der nicht nur der Genozid an den Armeniern in Frage gestellt, sondern mit Hinweis auf den öffentlichen Frieden gefordert wird, von dem Projekt Abstand zu nehmen. Eine ähnliche Tendenz weise ein Brief vom April 2016 auf, der von der Initiativplattform der türkischen Vereine und Verbände in Köln und Umgebung an einen Kölner Bundestagsabgeordneten geschrieben wurde.

Das Portal Haypress schreibt: „In einer öffentlichen Stellungnahme des umstrittenen türkischen Vereins ‚DEIN KÖLN‘ auf Facebook heißt es, dass der Gedenkstein den Völkermord an den Armeniern ‚bewusst verfälscht‘ und ‚einseitig propagiert‘. Zudem behauptet der Verein, dass nicht Türken am armenischen Volk einen Völkermord begannen haben – wie von der Mehrheit der internationalen Geschichtswissenschaft entsprechend erforscht –, sondern bedient sich der Täter-Opfer-Umkehr und gibt an, Armenier hätten einen Völkermord an Türken begangen.“

Die beistehende Petition richtet sich an Rafael Christof Struwe, den Ausschussvorsitzenden des Ausschusses für Umwelt und Grün der Stadt Köln, mit der dringenden Bitte, nun rasch dafür zu sorgen, dass der Antrag im Ausschuss behandelt wird, damit die armenische Gemeinde ihr Mahnmal errichten kann. Mit Unterzeichnung wird in Ihrem Namen eine E-Mail an Herrn Struwe ausgelöst.


Weitere Informationen:
http://www.ksta.de/koeln/armenier-in-koeln-mahnmal-projekt-zum-voelkermord-steht-seit-monaten-still-25678294
https://haypressnews.wordpress.com/2017/02/07/armenischer-gedenkstein-voelkermordleugner-im-koelner-integrationsrat-aktiv/

+ E-Mail/Mitteilung an:

Diese petition ist...

Gewonnen!

Das Genozid-Mahnmal der armenischen Gemeinde in Köln endlich genehmigen!

Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Rafael Christof Struwe,

im November 2015 wurde der Antrag der armenischen Gemeinde der Stadt Köln, die neben dem armenischen Gräberfeld auf dem Friedhof am Lehmbacher Weg in Köln-Brück ein Mahnmal an den 1915 an den Armeniern verübten Genozid errichten möchte, vom Beschwerdeausschuss der Stadt Köln an den von Ihnen geleiteten Ausschuss für Umwelt und Grün der Stadt Köln weitergeleitet.

Die Mitglieder des Beschwerdeausschusses hatten diesen Antrag wohlwollend entgegen genommen, so dass eigentlich ein positiver Bescheid zu erwarten war. Seitdem sind mehr als 15 Monate verstrichen, ohne dass sich etwas getan hätte. Vielmehr wurde der Antrag in dem von Ihnen geleiteten Ausschuss noch nicht einmal auf die Tagesordnung gesetzt!

Ich fordere Sie und die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Grün auf, diese offensichtliche Blockade oder Verschleppung (aus welchen Gründen auch immer diese bisher erfolgt sein mag) zu beenden und den Antrag umgehend positiv zu entscheiden, da es eigentlich keinen sachlichen Gründe gibt, die einer Errichtung dieses Mahnmals entgegen stehen dürften.

Vielen Dank bereits jetzt für Ihre umgehende Veranlassung!

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

Das Genozid-Mahnmal der armenischen Gemeinde in Köln endlich genehmigen!

Unterzeichnen Sie jetzt die Petition

02.000
  1.108
 
1.108 Personen haben unterschrieben.