Lasst Petr Jašek und seine Mitangeklagten frei!

die Botschafter des Sudan in Berlin und Wien und den sudanesischen Generalkonsul in der Schweiz

 

Lasst Petr Jašek und seine Mitangeklagten frei!

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Lasst Petr Jašek und seine Mitangeklagten frei!

Neuigkeiten zur Petition (28. Februar 2017): Am 26. Februar 2017 erreichte uns die Nachricht, dass Petr Jašek freigelassen wurde und sich auf dem Heimweg befinde. Als er am 27. Februar 2017 in Prag eintraf, dankte er ausdrücklich auch den weltweit über 400.000 Unterzeichnern der Petitionen, mit denen sich CitizenGO für seine Freilassung eingesetzt hatte!

Wir werden uns nun darauf konzentrieren, auch die Freilassung von Pastor Hassan Kodi und Abdulmonem Abdulmawla, die weiterhin im Sudan inhaftiert sind, zu erreichen.


Neuigkeiten zur Petition (04. Februar 2017): Wir schließen diese Petition, aber wir beenden nicht unseren Einsatz für die Freilassung Petr Jašeks und der beiden mit ihm verurteilten Sudanesen. Mit einer neuen Petition werden wir uns für eine Amnestie und die Freilassung der Verurteilten einsetzen!


Neuigkeiten zur Petition (30. Januar 2017, 21.00 Uhr): Das Hilfswerk Open Doors berichtet
"Der tschechische Nothelfer Petr Jasek wurde zu insgesamt 23 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Dazu gehören eine lebenslängliche Strafe (die im Sudan 20 Jahre beträgt) für Spionage, sechs Monate für das Verbreiten von Gerüchten, die die Autorität des Staates untergraben, jeweils ein Jahr für die Anstiftung zu Konflikten zwischen Gemeinschaften, das Betreten von militärischen Gebieten und das Fotografieren dieser Gebiete und militärischer Ausrüstung und für die illegale Einreise in den Sudan. Zusätzlich erhielt er eine Strafe von 100.000 Sudanesischen Pfund (etwa 16.000 US-Dollar) wegen Arbeit mit einer Nichtregierungsorganisation ohne Erlaubnis."
https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2017/januar/sudan_lange_gefaengnisstrafe_fuer_pastor_und_zwei_mitangeklagte/


Neuigkeiten zur Petition (30. Januar 2017, 10.00 Uhr): Wie gestern (29. Januar 2017) bekannt wurde, hat das Gericht im Sudan Petr Jašek in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen und zu 20 Jahren Haft verurteilt.

In den vergangenen Wochen hatte es Hoffnung auf einen Freispruch gegeben, nachdem einer der Mitangeklagten freigelassen worden war. CitizenGO wird sich weiterhin für die unverzügliche Freilassung und die Ausreise Petr Jašeks einsetzen.

Derzeit ist leider nur ein Medienbericht in Tschechischer Sprache verfügbar:
http://www.lidovky.cz/sudansky-soud-poslal-na-20-let-do-vezeni-cecha-petra-jaska-p2t-/zpravy-domov.aspx?c=A170129_142500_ln_domov_ele


Neuigkeiten zur Petition (04. Dezember 2016): Am 25. November 2016 haben Mitarbeiter von CitizenGO sich in Genf mit Familienmitgliedern von Petr Jašek getroffen. Gemeinsam haben sie einen USB-Stick mit der Liste der bis dahin weltweit gesammelten über 300.000 Unterzeichnungen an den UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Prinz Prinz Zeid Ra`ad Zeid al Hussein, übergeben und diesen gebeten, sich für die Freilassung Petr Jašeks und seiner Mitangeklagten einzusetzen.

Bei dieser Gelegenheit haben die Angehörigen Petr Jašeks allen Unterzeichnern der Petition ihren Dank ausgesprochen und versichert, wie sehr sie den Einsatz von CitizenGO in dieser Sache schätzen. 

Mittlerweile wurde die Petition von über 360.000 Menschen unterzeichnet. Mit Ihrer Hilfe und Unterstützung hoffen wir nun, 500.000 Unterzeichnungen zu bekommen! 


Der totalitär und streng nach der Scharia regierte Sudan befindet sich erneut im Brennpunkt internationaler Aufmerksamkeit und Kritik:

Petr Jašek, ein tschechischer Staatsbürger, steht dort vor Gericht. Ihm und den drei mit ihm angeklagten Sudanesen droht die Todesstrafe in einem offensichtlich politischen Prozess. In der Vergangenheit kam es im Sudan immer wieder zu derartigen Schauprozessen, die abschrecken und Kritik an dem wegen Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen beim Internationalen Gerichtshof angeklagten Präsidenten Omar Al-Baschir im Keim ersticken sollen.

Neu ist, dass nun mit Petr Jašek zum ersten Mal ein Europäer von Todesstrafe und Hinrichtung bedroht ist. Herr Jašek war im November 2015 in das Land gereist, um sich um medizinische Behandlung für den sudanesischen Studenten Ali Omer zu bemühen. Dieser war 2013 an einer Universität Opfer eines Angriffes von Islamisten geworden. Durch Brandsätze wurde er schwerst verletzt, als ein Großteil seiner Haut verbrannte.

Doch aus dem Helfer für verfolgte Christen wurde selbst ein Verfolgter: am 10. Dezember 2015 wurde Petr Jašek kurz vor seiner Ausreise von Mitarbeitern des Geheimdienstes verhaftet und verschleppt. Wochenlang gab es kein Lebenszeichen und seine Angehörigen fürchteten bereits, er sei ermordet worden.

In dem jetzt, nach über einem Jahr Haft begonnenen Gerichtsverfahren werden die vier Angeklagten der Spionage, des Aufruhrs und der Untergrabung der Republik beschuldigt. Die Verteidiger sind pessimistisch. Sie gehen davon aus, dass es keinen fairen Prozess geben wird.

Die tschechische Regierung hat sich ebenso erfolglos für die Freilassung der Beschuldigten eingesetzt, wie das Europaparlament, das Anfang Oktober 2016 in einer Resolution die unverzügliche Freilassung aller vier Beschuldigten eingefordert hat.

Nachdem die politischen Bemühungen erfolglos blieben, liegt nun die letzte Chance in einem breiten öffentlichen Protest. In der Vergangenheit konnten wir Dank der massiven Unterstützung durch unsere Mitglieder bereits mehrfach Menschen im Sudan vor Todesstrafe und Hinrichtung bewahren. Sicherlich erinnern Sie sich noch an Meriam Ibrahim und die beiden Pastoren Yat Michael und Peter Yein Reith, zu deren Freilassung wir jeweils einen wesentlichen Beitrag leisten konnten.

Bitte helfen Sie jetzt mit, auch die Freilassung von Petr Jašek und den mit ihm angeklagten Sudanesen zu erreichen und unterzeichnen Sie unsere an die Botschafter des Sudan in Berlin und Wien und den Generalkonsul des Sudan in der Schweiz gerichtete Petition mit der Forderung, die Angeklagten unverzüglich frei zu lassen.


Weitere Informationen:
https://www.gfbv.de/de/news/sudan-vier-christen-droht-todesstrafe-8177/
https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2016/oktober/sudan_zwei_christen_droht_die_todesstrafe/
http://www.radio.cz/de/rubrik/nachrichten/tschechen-droht-todesstrafe-wegen-dokument-zur-christenverfolgung-im-sudan

Fremdsprachige Artikel:
https://www.persecution.com/public/newsroom.aspx?story_ID=%3D383136
http://www.blesk.cz/clanek/zpravy-politika/430699/cech-v-sudanu-dal-ceka-na-smrt-jeho-stav-se-zhorsil-varuje-europoslanec.html
http://www.actuall.com/persecucion/jaseck-un-hombre-condenado-a-muerte-por-ayudar-a-los-cristianos-en-sudan/

+ E-Mail/Mitteilung an:

Diese petition ist...

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Lasst Petr Jašek und seine Mitangeklagten frei!

Sehr geehrte Herren,

Ich möchte Sie auf den Fall Petr Jašek aufmerksam machen. Zur Zeit ist Herr Jašek, ein tschechischer Staatsangehöriger, in einem sudanesischen Gefängnis inhaftiert. Er wird – wie seine drei Mitangeklagten – fälschlich der Spionage und des Aufruhrs beschuldigt. Petr Jašek ist ein humanitärer Missionar. Er kam in den Sudan, um den verfolgten sudanesischen Christen zu helfen und zu dienen. Er war an keiner politischen Aktivität beteiligt.

Ich bin davon überzeugt, dass seine christliche Überzeugung zu den unzutreffenden Anschuldigungen, welche die sudanesische Regierung gegen ihn vorbringt, geführt hat. Ein derartiges Vorgehen steht im Widerspruch zu der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und der sudanesischen Verfassung.

Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte lautet: "Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen."

In der Verfassung des Sudan heißt es in Abschnitt 6: "Der Staat respektiert die folgenden religiösen Rechte:
A. Anbetung oder Versammlung im Zusammenhang mit einer Religion oder Weltanschauung und Einrichtung und Aufrechterhaltung von Orten für diese Zwecke.
B. Einrichtung und Aufrechterhaltung geeigneter gemeinnütziger oder humanitärer Institutionen.“

Wir fordern Sie daher auf: Bitte setzen Sie sich bei der sudanesischen Regierung für die sofortige Freilassung des zu Unrecht inhaftierten tschechischen Staatsbürgers Petr Jašek und der drei Mitangeklagten ein!

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

Lasst Petr Jašek und seine Mitangeklagten frei!

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