Auf Gendersprech verzichten - Bayerische Sprache erhalten

Petition an: Barbara Stamm, Verwaltungsratsvorsitzende des Bayerischen Rundfunks und Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks

 

Auf Gendersprech verzichten - Bayerische Sprache erhalten

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Auf Gendersprech verzichten - Bayerische Sprache erhalten

Gendersprech und „geschlechtergerechte“ Sprache stoppen, denn ohne Endungen auf „-er“ ist Bayerns Sprache amputiert!

Sprache lebt von der Vielfalt. Von der Vielfalt der Formen und Ausdrucksmöglichkeiten. Und auch von den Besonderheiten des jeweiligen Idioms. Beschneidet man diese echte Vielfalt oder engt sie um angeblich höherer ideologischer Ziele willen unnatürlich ein, nimmt man der Sprache ihre Lebendigkeit.

Der Bayerische Rundfunk, dessen Mitarbeiter und Reporter eigentlich aus ihrem Berufsethos heraus verantwortungsvoll mit der historisch gewachsenen Sprache umgehen sollten, haben zukünftig einen verunstalteten "Gender-Sprech" zu verwenden: Die Mitarbeiter sollen - nach einem neuen Leitfaden - eine „geschlechtergerecht“ und „migrantenfreundlich“ gestaltete Sprache verwenden. Denn der bayerische Rundfunk versteht sich als „modernes Unternehmen“.

Und als „modernes Unternehmen“, das von Sprache lebt, will man nun die Sprachvielfalt „kreativ“ beschneiden – vor allem um der „Geschlechtergerechtigkeit“ willen: Da es kaum Worte gibt, die auf „-sie“ enden und damit dem weiblichen Geschlecht Geltung verschaffen, soll nun eben die männliche Wortendung „-er“ ausgemerzt werden. „Sprachliche Gleichstellung“, heißt das Zauberwort!

„Gleichstellung“, die vor allem keine ist. Denn statt dem „Teilnehmer“ soll es, weil er eben auf „-er“ endet künftig nur noch den „Teilnehmenden“ geben. Und „Feuerwehrmänner“ dürfen auch nicht mehr sein – sie werden künftig „Einsatzkräfte der Feuerwehr“ genannt. Andere Beispiele sind der „Fachmann“, der sich sprachlich zur „Fachkraft“ entwickelt oder die „Zuschauer“, die zum „Auditorium“ mutieren. Wen wundert es, wenn eine Zeitung süffisant von Aufforderungen zur „Entmannung“ schreibt.

Wohin derartige Regelungsbemühungen führen, zeigt sich dort, wo die Sprachumgestaltung schon weiter fortgeschritten ist – denn der Bayerische Rundfunk ist ja eigentlich ein Nachzügler in diesen Dingen. Dagegen sind die Neuen deutschen Medienmacher“ Vorreiter der aktiven Sprachveränderung. In dem von ihnen herausgegebenen Glossar bieten sie „Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland“ an. Dort kann man anhand von Beispielen wie

Bundesrepublikaner - kann als Bezeichnung für alle Bürgerinnen und Bürger in der Bundesrepublik Deutschland verwendet werden, denn auch diejenigen ohne deutsche Staatsangehörigkeit haben sich für ein Leben in der Bundesrepublik entschieden“ oder

Deutsche ohne Migrationshintergrund - ist zwar sperrig, aber zur Unterscheidung durchaus geeignet, zumal er denselben Zusatz verwendet, der zur Definition von Menschen mit Migrationshintergrund dient“. Hier lernen wir, wohin die Reise in die sprachliche Zukunft gehen soll.

Selbst wenn die Zukunft der in den Medien benutzten und veröffentlichten Sprache nicht zwangsläufig zu einem „Gesinnungsdiktat der Wortwächter“ (Alexander Kissler in „Kisslers Konter“) führt, sollte der Bayerische Rundfunk als Vorbild für gesunde gewachsene und lebendige Sprache vorangehen und die angeblich geschlechterkorrekte Sprache zurückweisen. Mit dieser Bitte wenden wir uns mit dieser Petition an den Ulrich Wilhelm, den Intendanten des Bayerischen Rundfunks und an Barbara Stamm, die Vorsitzende des Verwaltungsrates des bayerischen Rundfunks.


Weitere Informationen:

http://www.cicero.de/salon/geschlechterkorrekte-sprache-bayerischer-rundfunk-aechtet-maennliche-endung/58535

http://www.welt.de/regionales/bayern/article134793953/Bayerischer-Rundfunk-will-geschlechtergerechte-Sprache.html

http://www.merkur-online.de/aktuelles/boulevard/fernsehen-tv/br-bayerischer-rundfunk-verbannt-feuerwehrmaenner-4483081.html

+ E-Mail/Mitteilung an:

Diese petition ist...

Abgeschlossen!

Sprachamputation verhindern - Verzicht auf Gendersprech und "geschlechtergerechte" Sprache!

Sehr geehrter Herr Intendant Ulrich Wilhelm,

Sehr geehrte Frau Verwaltungsratsvorsitzende Barbara Stamm,

als Bürger Bayerns dürfen wir uns glücklich schätzen, dass wir vom Bayerischen Rundfunk mit qualitativ hochwertigen Radio- und Fernsehprogrammen versorgt werden. Immer wieder gelingt es Ihren Redakteuren, Kameraleuten, Toningenieuren und weiteren Mitarbeitern, die Vielfalt und Schönheit Bayerns und seiner Bewohner und Kultur in ihren Beiträgen zu vermitteln.

Zu dieser Vielfalt und Schönheit der bayerischen Kultur gehört auch und gerade eine lebendige und vielfältige Sprache, eine alltagstaugliche, gut lesbare und hörbare Sprache. Sprache, die Grundlage Ihrer Arbeit und der Arbeit Ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist.

Der kürzlich veröffentlichte Leitfaden des Bayerischen Rundfunks zur Verwendung angeblich „fairer“ und „geschlechtergerechter“ Sprache, nach dem die bayerische Rundfunksprache zukünftig Worte, die auf „-er“ enden gegen mehr oder weniger sperrige Fairsprech-Konstrukte austauschen soll ist ein Anschlag auf Vielfalt, Schönheit und Reichtum bayerischer Sprache.

Bitte, treten Sie, Frau Stamm und Herr Wilhelm, als Anwälte für die Bewahrung der Vielfalt und des Reichtums der bayerischen Sprache auf und weisen Sie diesen Leitfaden und die Bemühungen zur Einführung „geschlechtergerechter“ Sprache beim bayerischen Rundfunk zurück. Bewahren Sie uns und unsere Kinder und Enkel vor einer Verhunzung und Verkrüppelung unserer schönen Sprache!

Herzlichen Dank für Ihr Einschreiten!

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Auf Gendersprech verzichten - Bayerische Sprache erhalten

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