Mehr Geld für schmerzfreies Sterben in Würde - JA zum Parlamentsbeschluss!

Petition an: Gesundheitsministerin Dr. Sabine Oberhauser und an Sozialminister Rudolf Hundstorfer

 

Mehr Geld für schmerzfreies Sterben in Würde - JA zum Parlamentsbeschluss!

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Mehr Geld für schmerzfreies Sterben in Würde - JA zum Parlamentsbeschluss!

Neues zur Petition (14.11.2016): Bisher war die Hospizversorgung in Österreich weitgehend auf Spendengelder angewiesen. Eigentlich ein untragbarer Zustand.
Im neuen Finanzausgleich, der die Verteilung der Steuergelder zwischen Bund und Ländern regelt, ist nach eineinhalb Jahren zäher Verhandlungen der Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung in ganz Österreich erstmals abgesichert! Dies ist ein Erfolg der parlamentarischen Enquete-Kommission „Würde am Ende des Lebens“, der Bürgerinitiative „An der Hand“ und auch von allen Unterzeichnern dieser Petition. Ein großes Dankeschön an alle, die durch Unterzeichnung der Petitionen und anderweitig zu diesem schönen Erfolg beigetragen haben!


Neues zur Petition (29.03.2016): Im Dezember 2015 beschloss der österreichische Ministerrat die Einführung eines „Palliativforums“. Nun wurden am 24. März 2016 die beiden Präsidenten des Forums vorgestellt: http://derstandard.at/2000033643375/Hospiz-und-Palliativbedarf-nur-zur-Haelfte-gedeckt

Doch anscheinend scheitert es immer noch am Geld - und an „Leuten, die das dann liebevoll und passioniert machen“: http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4954236/Hospiz_Neuer-Anlauf-fur-ein-wurdevolles-Sterben-


Das Lebensende in Würde verbringen zu können, sollte in Österreich selbstverständlich sein. An der Hand Nahestehender, schmerzgelindert und geliebt. Das erfordert ein flächendeckendes Versorgungsnetz, eine auf die Bedürfnisse der einzelnen zugeschnittene flexible Hospiz- und Palliativversorgung und eine gute Ausbildung des medizinischen Personals. Dies bringt langfristig mehr als es kostet, betonen Experten. Denn beispielsweise die Betreuung durch ein mobiles Hospizteam zu Hause  verursacht weit weniger Kosten als ein Bett auf der Intensivstation. Trotzdem können oder wollen Sozialminister Hundstorfer und Gesundheitsministerin Oberhauser nicht 18 Millionen Euro jeweils für 2016 und 2017 in den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung investieren.

Doch genau das wurde von alle sechs Parlamentsparteien schon am 3. März 2015 als Abschluss zur Enquete-Kommission „Würde am Ende des Lebens“ beschlossen, wo seit Juli 2014 eingehend beraten worden war. Im einstimmig beschlossenen Positionspapier finden sich unter den 51 Empfehlungen auch Verbesserungen und Erleichterungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, ein österreichweiter, unabhängiger Koordinator, die Einsetzung eines Hospiz- und Palliativforums, und die Erstellung eines Stufenplanes mit Umsetzung bis 2020. Doch geschehen ist seitdem nichts. Obwohl hier besonders der Kompetenz- und Finanzierungswirrwarr im Gesundheitsbereich dringend zu lösen ist.

Daher forderten am 18. Juni 2015 alle sechs Parlamentsparteien nochmals, die Empfehlungen rasch umzusetzen. Denn am Geld sollte es angesichts des „Hypo-Alpe-Adria-Milliarden-Desasters“ und „Gender-Mainstreaming um 76 Millionen Euro“ nicht scheitern. Und: Schon 2011 wurde Hospiz- und Palliativbetreuung für Kinder und Jugendliche als gesundheitspolitisches Ziel definiert - noch ohne Resultat, wie jetzt die Volksanwaltschaft kritisiert. Nicht zuletzt fehlt auch nach wie vor ein persönlicher Rechtsanspruch auf schmerzlindernde Palliativbetreuung.

Fazit: Es wäre demokratiepolitischein Armutszeugnis, wenn einstimmige Beschlüsse des Nationalrats offen missachtet werden. Verantwortungslos ist es, die Empfehlungen Dutzender Spitzen-Experten zu ignorieren. Und bedrohlich ist es, wenn die Mehrheit der Ärzte und des Pflegepersonals in einer aktuellen Studie angibt, im Umgang mit Sterbenden zu wenig geschult zu sein. Daher ist dringend zu handeln und zu protestieren!

Unterstützen wir jetzt das Parlament und üben wir mit dieser Petition Druck auf die verantwortlichen Minister aus, damit endlich in die bestmögliche Hospiz- und Palliativversorgung investiert wird. Zum Wohle aller, besonders derer, die in am Lebensende stehen und leiden. Bitte unterschreiben Sie jetzt! Danke.


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150619_OTS0170/mueckstein-noetiger-ausbau-der-hospiz-und-palliativversorgung-darf-nicht-am-geld-scheitern

http://www.parlament.gv.at/PERK/NRBRBV/NR/PARLENQU/PEKWUERDE/index.shtml

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/walterskirchen/4680527/Kein-Geld-fur-mehr-Hospize_Die-Zukunft-des-ZweiKlassenSterbens?_vl_backlink=/home/index.do


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Mehr Geld für schmerzfreies Sterben in Würde – JA zum Parlamentsbeschluss!

Sehr geehrte Frau Bundesministerin für Gesundheit,

Sehr geehrter Herr Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz,

Der dringend nötige Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung darf nicht am Geld scheitern. Niemand will ein „Zwei-Klassen-Sterben“ in Österreich!

Wie Sie wissen, beschlossen alle sechs Parlamentsparteien am 3. März 2015 im Rahmen der Enquete-Kommission „Würde am Ende des Lebens“ ein Positionspapier mit 51 Empfehlungen. In der Empfehlung Nr. 12 wurde festgelegt, dass die Mittel für die Umsetzung des Hospiz- und Palliativ Care Stufenplanes Eingang in die Agenda kommender Finanzausgleichsverhandlungen und Verhandlungen mit Sozialversicherungsträgern finden sollen.

Auch Verbesserungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, ein österreichweiter, unabhängiger Hospiz- und Palliativ – Koordinator (bzw. Koordinatorin), die Einsetzung eines Hospiz- und Palliativforums, und die Erstellung eines Stufenplanes mit Umsetzung bis 2020 und andere Punkte sind rasch umzusetzen, besonders zum Wohl todkranker Kinder und Jugendlicher.

Doch mit Betroffenheit nahm ich zur Kenntnis, dass 18 Millionen Euro jeweils für 2016 und 2017 aus Ihrer Sicht unbezahlbar seien, wenn es um die nachhaltige Sicherstellung und den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung geht. Obwohl doch viele Experten in der Enquete-Kommission betonten, dass diese Maßnahmen nicht nur mehr Qualität, sondern auch weniger Kosten bedeuten.

Denn ein Krebskranker im Endstadium, betreut durch ein mobiles Hospizteam, verursacht zu Hause weit weniger Kosten als im Bett auf der Intensivstation.

Noch mehr schockiert es mich, dass sich laut einer aktuellen Studie die Mehrheit der Ärzte und des Pflegepersonals nicht ausreichend im Umgang mit Sterbenden vorbereitet und geschult sehen. Hier ist dringend in Ihren Ressorts zu handeln!

Demokratiepolitisch wäre es in diesem wichtigen Wahljahr ein fatales Signal, wenn einstimmige Beschlüsse des Nationalrats, nochmals am 18. Juni 2015, offen missachtet werden würden.

Daher ersuche ich Sie, die Finanzierung und sonstige organisatorische-rechtliche Schritte rasch sicherzustellen, damit alle Empfehlungen des Nationalrats bezüglich „Würde am Ende des Lebens“ umgesetzt werden.

Denn die Würde am Lebensende geht uns alle an.

Vielen Dank im Voraus für Ihren wichtigen Einsatz!

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

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