„Sexualpädagogik der Vielfalt“ an Zürichs Volksschulen: Die Regierung soll endlich hinsehen und handeln!

Petition an: Regierung des Kantons Zürich

 

„Sexualpädagogik der Vielfalt“ an Zürichs Volksschulen: Die Regierung soll endlich hinsehen und handeln!

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„Sexualpädagogik der Vielfalt“ an Zürichs Volksschulen: Die Regierung soll endlich hinsehen und handeln!

Neues zur Petition (27.06.2016): Nun sprechen sich auch SVP-Nationalrat Sebastian Frehner und die Präsidentin den Zürcher Lehrerverbandes, Lilo Lätzsch, gegen das skandalöse Lehrmittel „Sexualpädagogik der Vielfalt“ aus. Auch die „Online-Petition [mit] mehr als 18'000 Unterschriften gegen das Lehrmittel“ wird von 20min.ch erwähnt: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Schueler-sollen-Analsex-in-Theaterstueck-darstellen-26257064

Unterzeichnen wir weiterhin diese Petition, damit die betroffenen Kantonsregierungen endlich hinsehen und handeln!


Im Juni 2015 haben drei engagierte Volksvertreter im Kanton Zürich in einer Anfrage an den Regierungsrat die Verwendung des skandalösen Lehrmittels „Sexualpädagogik der Vielfalt“ hinterfragt. Gemäss Antwort vom 2. September 2015 sieht die Zürcher Regierung jedoch keinen Handlungsbedarf und versteckt sich ­- ohne auf den destruktiven Inhalt des Lehrmittels einzugehen hinter den Empfehlungen sogenannter Experten der Sexualpädagogik sowie dem guten Rufs des Juventa-Verlags. Dieses Versteckspiel und Nicht-hinsehen-wollen einer vom Volk gewählten Regierung ist schlicht nicht hinnehmbar. Ein Sexualpädagogik-Lehrmittel, dessen Autoren als Methode explizit auf Verwirrung“ und „Veruneindeutigung“ (Ausgabe 2008, Seite 40) setzen, hat in der Schule nichts verloren. Doch die Zürcher Regierung zieht es vor zu schweigen, wenn 14-jährige in einer Übung (Seite 52) für das Liebesleben zweier Lesben oder eines heterosexuellen Rentnerpaares Gegenstände wie Dildo, Handschellen, "Lack und Leder" und Vaginalkugeln ersteigern sollen. Mit dieser Petition fordern wir von der Zürcher Erziehungsdirektorin die sofortige Streichung von „Sexualpädagogik der Vielfalt“ aus der Liste des empfohlenen Unterrichtsmaterials sowie die Beendigung der Zusammenarbeit des Kantons Zürich mit den Pseudo-Experten, die dieses Buch empfohlen haben, insbesondere der Fachstelle „Lust und Frust.

Das Praxisbuch (1. Auflage 2008, 2. Auflage 2012) wird seit 2012 vom Volksschulamt Zürich empfohlen. Während in Deutschland ein Aufstand gegen das Lehrmittel tobt, animieren Schweizer Sexualpädagogen Schüler bislang unbehelligt dazu, „galaktische Sex-Spielzeuge zu entwerfen und erotische Musikstücke zu inszenieren.“ (Ausgabe 2008, Seite 125) Ein Blick ins Lehrmittel, das auch in Baselstadt und Bern eingesetzt wird, zeigt, was derzeit in Deutschland besorgte Eltern, aber auch Pädagogen, Psychologen und Sexualwissenschaftler in Aufruhr versetzt. In der Übung „Galaktischer Sex“ sollen 15-jährige Schüler alle ihnen bekannten Bezeichnungen für sexuelle Praktiken nennen. Die Autoren des Lehrmittels schreiben: „Die Jugendlichen werden ermutigt, auch scheinbar Ekliges, Perverses und Verbotenes zu nennen.“ In Kleingruppen erfinden sie sodann galaktische Sexpraktiken, die auf der Erde unbekannt sind. „Sie überlegen, wer welchen Sex wann, wie, mit wem, unter Verwendung welcher Hilfsmittel hat. Die Kleingruppen werden mit verschiedenen Gestaltungsmaterialien ausgestattet und können sich selbst verkleiden, galaktisches Sex-Spielzeug entwerfen, erotische Musikstücke inszenieren oder …“ (Seite 125).

Auch wenn die Zürcher Regierung betont, dass das Buch im Kanton Zürich erst ab 14 Jahren eingesetzt wird, zeigt doch der von den Autoren für jüngere Altersstufen vorgeschlagenen Übungen deutlich genug deren perverse Gesinnung: Beim Massage-Spiel „Gänsehaut“ (Seite 18 f.) – für Kinder ab zehn Jahren – genügt dünne Kleidung, damit der unterschiedliche Druck und die verschiedenen Streichrichtungen auch erspürt werden können. Dabei dürfen verschiedene Massagetechniken angewendet werden, auch „vorgezeigt durch die Leitung". Von aussen sollte der Raum nicht einsehbar sein, empfehlen die Autoren. Zu den Klangübungen (Seite 195) gehören auch „lautes Stöhnen“ und „dirty talk“, für die lustigen Gipsabdrücke einzelner Körperteile wird viel Vaseline benötigt (Seite 185). Zur Übung „Sexualität während der Menstruation“ für ältere Jugendliche sollen „unterschiedliche Paar-Konstellationen in die Rollenspiele eingebaut werden“. In der 2. Auflage von 2012 (Seite 174) ist sogar von „Gruppensex“ als möglicher Konstellation die Rede. Doch schon die erste Auflage nennt die Frage „Wo könnte der Penis sonst noch stecken?“ als Kontrollfrage für genügende Berücksichtigung sexueller „Vielfalt“ (Seite 39).

Die Hamburger Schulbehörde hat im Oktober 2014 „Sexualpädagogik der Vielfalt“ nach heftigen Protesten von Eltern, Politikern und Fachleuten zurückgezogen. Etliche Artikel und Kommentare in renommierten deutschen Medien von links bis rechts, darunter die FAZ, der Spiegel und die TAZ, kritisierten das Lehrmittel in den letzten Monaten scharf. Deutsche und österreichische Experten aus den Bereichen Medizin, Psychologie und Pädagogik – unter ihnen auch Jakob Pastötter, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung – werben für solide Prinzipien in der Sexualpädagogik. Damit möchten sie dem neusten Produkt der auf den pädophilen Helmut Kentler zurückgehenden neoemanzipatorischen Sexualpädagogik eine fundierte Alternative entgegensetzen. Denn Jugendliche brauchen keine sexuelle Animation in der Schule, sondern Hilfestellung, ihre Sexualität in ihre langfristigen Lebensziele wie stabile, treue Beziehung und Familie zu integrieren.

Zudem widerspricht die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ auch klar dem schulischen Indoktrinationsverbot, das z.B. für die politische Bildung von allen Kantonen als selbstverständlich vorausgesetzt wird. Gegen dieses wird verstossen, wenn eine ganz bestimmte Weltanschauung zur Grundlage des Schulunterrichts gemacht wird. Dies ist aber ist bei der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ klar der Fall, die ausschliesslich auf Verhandlungsmoral ohne übergeordnete Werte sowie auf der umstrittenen Gendertheorie beruht. Diese radikale Kulturtheorie relativiert laut Psychiater Christian Spaemann die geschlechtliche und sexuelle Identität des Menschen in höchst fragwürdigem Ausmass und leitet daraus eine „sexuelle Vielfalt“ als neues gesellschaftliches Leitbild ab. Für die Sexualpädagogik bleibt dann nur noch die sexuelle Lust als gemeinsamer Nenner dieser beliebigen Lebensformen übrig. „Deren Vielfalt soll“, wie Spaemann warnt, „den Kindern ohne Bezug zur Verantwortung für verbindliche Beziehungen und Lebensziele oder eine Integration der Sexualität in die Gesamtpersönlichkeit, zu der immer auch die Fähigkeit zum Verzicht gehört, unterrichtet werden.“

Mit dieser Petition fordern wir von der Zürcher Erziehungsdirektorin die sofortige Streichung von "Sexualpädagogik der Vielfalt" aus der Liste des empfohlenen Unterrichtsmaterials sowie die Beendigung der Zusammenarbeit des Kantons Zürich mit den Pseudo-Experten, die dieses Buch empfohlen haben, insbesondere der Fachstelle "Lust und Frust".

Sollen 14-jährige in Gruppenübungen Gegenstände wie Dildos, Handschellen und Lederkleidung erwerben, einen "neuen Puff für alle" planen oder "galaktische Sex-Spielzeuge entwerfen und erotische Musikstücke zu inszenieren"? Nein? Dann unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition an die Regierung des Kantons Zürich.


Weitere Informationen:

http://www.zol.ch/ueberregional/standard/Zuercher-Regierung-haelt-an-Sexualpaedagogik-der-Vielfalt-fest/story/15358136
http://www.kath.net/news/48754

+ E-Mail/Mitteilung an:

Unterzeichnen Sie jetzt die Petition

 
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Haben Sie sich persönlich mit dem Inhalt von „Sexualpädagogik der Vielfalt“ beschäftigt?

Sehr geehrte Frau Regierungsrätin,

Mit grosser Empörung haben wir die Antwort der Zürcher Regierung vom 2. September 2015 auf die Anfrage Häring/Zollinger/Haab zum Unterrichtsbuch „Sexualpädagogik der Vielfalt“ zur Kenntnis genommen.

Es ist für uns nicht hinnehmbar, dass sich eine vom Volk gewählte Regierung hinter dubiosen Experten und dem angeblich guten Ruf eines Verlags versteckt, um die Verwendung eines skandalösen Lehrmittels, das explizit „Verwirrung“ stiften will, an der Volksschule zu rechtfertigen. Auch der Hinweis, dass bisher keine negativen Reaktionen aus den Schulen eingegangen sind, ist äusserst fragwürdig. Will der Regierungsrat tatsächlich abwarten, bis dieses offensichtlich destruktive Werk seine vorhersehbar negativen Folgen entfalten wird?

Wir fordern Sie darum dringend auf, sich persönlich mit dem Inhalt von „Sexualpädagogik der Vielfalt“ zu beschäftigen und dann eine Entscheidung zu treffen, die Sie vor dem Zürcher Volk verantworten können. Wir sind überzeugt, dass schon 15 Minuten Beschäftigung mit diesem Unterrichtsbuch Sie davon überzeugen werden, dieses mit sofortiger Wirkung für alle Zürcher Volksschulen zu verbieten.

Ferner fordern wir Sie auf, die Zusammenarbeit mit der Fachstelle „Lust und Frust“, welche für den Einsatz von „Sexualpädagogik der Vielfalt“ massgeblich verantwortlich ist, bei der nächst möglichen Gelegenheit zu beenden. 

Wir danken Ihnen für die Umsetzung unseres dringenden Anliegens.

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

„Sexualpädagogik der Vielfalt“ an Zürichs Volksschulen: Die Regierung soll endlich hinsehen und handeln!

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