Petition für Brustkrebs-Vorsorgeprogramm

Petition an: Verantwortlichen Vertreter des Gesundheitsministeriums, der Sozialversicherung, der Länder und der Ärztekammer

 

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Petition für Brustkrebs-Vorsorgeprogramm

Hintergrund: Mit Beginn des Jahres wurde österreichweit das neue Vorsorgeprogramm eingeführt, mit dem Ziel, mehr Frauen für die Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung zu erreichen und zu bewegen. Die gemeinsame Initiative von Bund, Sozialversicherung, Ländern und der Österreichischer Ärztekammer sollte allen Frauen zwischen 45 und 69 Jahren in regelmäßiger und strukturierter Form eine Früherkennungs-Mammographie bieten.

Die aktuellen Zahlen belegen jedoch eine schwache Akzeptanz. Die geringe Akzeptanz führt zu einer Stagnation in der Früherkennung und lässt Ärzte und Ärztinnen befürchten, dass viele Frühkarzinome nicht erkannt werden. Dies bewirkt eine gegenteilige Auswirkung auf die Brustgesundheit der Frauen in Österreich. Zudem sind Frauen, die zuvor noch regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gegangen sind, verunsichert. Die praktischen Ärzte und Ärztinnen sowie Gynäkologen und Gynäkologinnen können aufgrund der vorgeschriebenen Indikationsliste ihre Patientinnen nicht mehr individuell betreuen und sind in ihrer Arbeit eingeschränkt. Hinzu kommt die Alterslimitierung, die jene Frauen unter 45 und über 69 von der Untersuchung ausschließt und damit diskriminiert.

Deshalb fordern wir ein duales Einladungssystem und setzen uns daher für zwei wichtige Veränderungen beim aktuellen Brustkrebs-Vorsorgeprogramm ein:

Überweisung durch Hausärzte und Gynäkologen: Frauen sollen weiterhin von ihrem Vertrauensarzt eine Überweisung erhalten dürfen. Die Einladung begrüßen wir, aber sie ist ein Zusatz zum bewährten System der Überweisung durch Haus- und Fachärzte. So werden all jene berücksichtigt, die nur unregelmäßig den Arzt aufsuchen und gleichzeitig wird die Möglichkeit des Gesprächs mit dem Arzt des Vertrauens wiederhergestellt.

Mammographie für alle Frauen: Wir begrüßen die Einführung des neuen Mammographie-Screening, allerdings darf sich der Einladungskreis nicht auf 45- bis 69-Jährige beschränken. Einladungen können auch von 40- bis 44-Jährigen bzw. von 70- bis 74-Jährigen angefordert werden, allerdings müssen auch außerhalb dieses Alterskreises Frauen uneingeschränkten Zugang zur Mammographie haben und eine Einladung telefonisch anfordern können!

Uns geht es um das Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Frauen entscheiden selber, wann sie welche Untersuchungen machen und wollen nicht auf eine Einladung dazu warten müssen.

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Petition an: Verantwortlichen Vertreter des Gesundheitsministeriums, der Sozialversicherung, der Länder und der Ärztekammer

Wir begrüßen die neue Einladung, aber als Zusatz zum bewährten System der Überweisung durch den Hausarzt oder Gynäkologen und fordern daher:

  • Die Möglichkeit der Überweisung wiederherstellen!
  • Uneingeschränkter Zugang für alle Frauen zur Mammographie!
Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

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