Kein Beratungsschein für Abtreibung ohne persönliches Beratungsgespräch!

Petition an: Bundesfamilienministerin Franziska Giffey

 

Kein Beratungsschein für Abtreibung ohne persönliches Beratungsgespräch!

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Kein Beratungsschein für Abtreibung ohne persönliches Beratungsgespräch!

Eigentlich ist alleine schon die Vorgehensweise ein Skandal:

Vor wenigen Tagen hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey die Coronavirus-Pandemie dazu benutzt, die Regelungen zur Schwangerschaftskonfliktberatung und zur Ausstellung von Beratungsbescheinigungen, die zur Tötung ungeborener Kinder durch Abtreibung berechtigen, grundlegend zu lockern - und diese gravierenden Änderungen dann mit einem lapidaren Satz in einer Aufzählung von Maßnahmen über ihr Facebook-Profil veröffentlicht.

Frau Giffey hat damit handstreichartig ohne jede öffentliche Diskussion, ohne Abstimmung und unter Umgehung der Medien die bisher geltenden Grundsätze außer Kraft gesetzt, nach denen eine persönliche Beratung in einer staatlich staatlich anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle Voraussetzung für die Beratungsbescheinigung ist (siehe auch die Internetseite “Schwangerschaftsabbruch nach §218 Strafgesetzbuch" des BMFSJ).

Die neue Regelung, die eine telefonische Beratung oder auch Onlineberatungen zulässt, nach denen der Beratungsschein der Schwangeren per Email zugesandt wird, öffnet zudem einem Missbrauch in verschiedenster Weise Tür und Tor, und wurde von verschiedenen dem Lebensschutz verpflichteten Organisationen massiv kritisiert (siehe auch die unten nachfolgenden weiteren Informationen).

Sicherlich sind telefonische- und Online-Beratungsangebote für Schwangere, die sich in einer Notlage befinden und Rat und Hilfe suchen, grundsätzlich hilfreich, um so mehr in der jetzigen Zeit, in der Kontakte möglichst weitgehend eingeschränkt werden sollen. Diese dürfen aber die Notwendigkeit eines persönlichen Beratungsgespräches für die Erteilung eines Beratungsscheines nicht außer Kraft setzen.

Nachdem in verschiedenen Staaten während der Corona-Pandemie Abtreibungen als nicht notwendige medizinische Leistungen eingestuft worden sind, und daher nicht weiter durchgeführt werden, wendet sich diese Petition an Bundesfamilienministerin Franziska Giffey mit der Aufforderung, die Einhaltung der in Deutschland gültigen Beratungsregeln umgehend wieder zu veranlassen, und darüber hinaus dafür zu sorgen, dass während der Coronakrise Abtreibungen zu nicht notwendigen Leistungen erklärt und möglichst nicht mehr durchgeführt werden.


Weitere Informationen:

Schwangerschaftsabbruch nach §218 Strafgesetzbuch (Informationsseite des BMFSFJ):
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/schwangerschaft-und-kinderwunsch/schwangerschaftsabbruch/schwangerschaftsabbruch-nach---218-strafgesetzbuch/81020

Ärzte und Vereine fordern Lockerungen bei Schwangerschaftsabbrüchen (Pro Medienmagazin):
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2020/03/24/aerzte-und-vereine-fordern-lockerung-bei-schwangerschaftsabbruechen/

Abtreibung in Corona-Zeiten: Lebensschützer warnen vor Dammbruch (Die Tagespost):
https://www.die-tagespost.de/politik/aktuell/Abtreibung-in-Corona-Zeiten-Lebensschuetzer-warnen-vor-Dammbruch;art315,206697

Kommentar: "Des Teufels Sorgen" (Die Tagespost):
https://www.die-tagespost.de/politik/aktuell/Kommentar-Des-Teufels-Sorgen;art315,206646

Texas verbietet vorerst Schwangerschaftsabbrüche (Frankfurter Allgemeine):
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/texas-abtreibungen-waehrend-corona-pandemie-verboten-16707023.html

"Pro Familia und andere fprdern Erleichterung der Abtreibung (Idea):
https://www.idea.de/menschenrechte/detail/pro-familia-und-andere-fordern-erleichterung-der-abtreibung-112364.html

Lockerungen für Schwangerschaftsabbrüche gefordert (Frankfurter Allgemeine):
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/aerzte-sehen-zugang-zu-schwangerschaftsabbruechen-zunehmend-gefaehrdet-16692230.html

Lebensrechtler: Abtreibungslobby missbraucht Corona-Krise für eigene Ziele (CNA Deutsch):
https://de.catholicnewsagency.com/story/lebensrechtler-abtreibungslobby-missbraucht-corona-krise-fur-eigene-ziele-5986

+ E-Mail/Mitteilung an:

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Kein Beratungsschein für Abtreibung ohne persönliches Beratungsgespräch!

Sehr geehrte Frau Bundesfamilienministerin Franziska Giffey,

wir fordern Sie auf, die von Ihnen ohne jegliche politische oder öffentliche Diskussion in Kraft gesetzte Aushebelung der Bestimmungen für die Ausnahmebedingungen, die straffreie vorgeburtliche Kindstötungen durch Abtreibung ermöglichen, unverzüglich zurückzunehmen.

Insbesondere bestehen wir darauf, dass Beratungsscheine weiterhin nur nach einem persönlich geführten Beratungsgespräch ausgestellt werden dürfen.

Die von Ihnen verfügte Regelung, Beratungsscheine nach einer Telefon- oder Online-Beratung per Email zu übermitteln, widerspricht eindeutig den gesetzlichen Grundlagen. Sie mindert die Hemmschwelle, sich zu einer Abtreibung zu entscheiden enorm, und bietet erhebliche Missbrauchsmöglichkeiten - und ist von daher eindeutig abzulehnen.

Als Bundesfamilienministerin tragen Sie auch Verantwortung für die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft: die ungeborenen Kinder, die ihre Stimme noch nicht selbst erheben können.

Bitte werden Sie dieser Verantwortung gerecht, und gehen sie einen Schritt weiter, indem Sie dem Beispiel anderer Länder folgen, und Abtreibungen für die Zeit der Corona-Pandemie zu nicht notwendigen medizinischen Leistungen erklären!

[Ihr Name]

Kein Beratungsschein für Abtreibung ohne persönliches Beratungsgespräch!

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