Dem Genderismus Einhalt gebieten – Keinen Gender*Stern im Duden!

Petition an: den Rat für deutsche Rechtschreibung

 

Dem Genderismus Einhalt gebieten – Keinen Gender*Stern im Duden!

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Dem Genderismus Einhalt gebieten – Keinen Gender*Stern im Duden!

Am 8. Juni 2018 wird der Rat für deutsche Rechtschreibung, der die amtliche Schreibweise von Worten festlegt, sich auf seiner Sitzung in Wien mit „geschlechtergerechter Schreibung“ befassen. Auf der Tagesordnung stehen dabei unter anderem der Genderstern und andere Formen sprachlicher Gleichbehandlung für Menschen, die sich nicht eindeutig einem biologischen Geschlecht zuordnen lassen, bzw. sich nicht in einem der biologischen Geschlechter wiederfinden wollen.

Anlass für die Beratung über den Genderstern ist eine Anfrage der Landesstelle für Gleichbehandlung bei der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung. Die Landesstelle hatte um eine Formulierungsempfehlung gebeten, wie sich „über Personen jenseits der klassischen Geschlechter Mann und Frau angemessen schreiben ließe. Eingeschlossen werden sollten auch intersexuelle und transsexuelle Personen“.

Deutschlands Bundesjustizministern Katarina Barley (SPD) hat sich daraufhin öffentlich positioniert und für die Aufnahme des Gendersterns in den Duden geworben.

Zur Erläuterung, was dies bedeuten würde: statt „Justizministerin“ müsste man dann z.B. zukünftig „Justizminister*in“ schreiben.

Laut Tagesspiegel erklärte Frau Barley, „sie freue sich ‚über jede Veränderung, die dazu beiträgt, unseren Blick auf andere Formen von Identität und Lebensweisen zu entspannen‘. Die ‚Gender-Debatte‘ habe zu Veränderungen viel beigetragen, gerade weil ihre Protagonistinnen und Protagonisten sich ‚gegen einen gesellschaftlichen Konsens‘ gestellt hätten.

Sprache sagt viel darüber aus, wie eine Gesellschaft tickt und zusammenhält‘, erklärte die Ministerin. Dafür sei der Duden stets ein wichtiges Messinstrument gewesen. Wenn nun diskutiert werde, den Genderstern aufzunehmen, zeige dies, dass sich etwas verändert habe: ‚Über die Sprache werden Menschen Teil von etwas. Sprache grenzt aber auch aus, gerade wenn es um die Frage der sexuellen Identität geht.‘

Immerhin ist es erfreulich, dass die Ministerin in ihren Erläuterungen klar benennt, worum es bei den Forderungen um die Festschreibung des Gendersterns für den deutschen Sprachgebrauch wirklich geht: die weitere Umsetzung eines gesellschaftlichen Umbaus im Sinne des Genderismus. Offensichtlich hält man die Zeit für gekommen, den Rat für deutsche Rechtschreibung nun für dieses zuvorderst politische Ziel zu instrumentalisieren.

Die beistehende Petition wendet sich an den Rat für deutsche Rechtschreibung mit der Bitte, standhaft zu bleiben und dem Drängen von Kreisen, welche den Genderismus auf der politischen Bühne voranbringen wollen, nicht stattzugeben. Denn der Genderstern hat im Duden nichts verloren!


Weitere Informationen:
https://www.tagesspiegel.de/politik/geschlechtergerechte-sprache-kommt-das-gendersternchen-jetzt-in-den-duden/22573778.html
https://www.tagesspiegel.de/politik/geschlechtergerechte-sprache-justizministerin-barley-unterstuetzt-genderstern-im-duden/22582310.html

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PLZ

Petition an: den Rat für deutsche Rechtschreibung

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf eine Anfrage der Landesstelle für Gleichbehandlung bei der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung hin werden Sie sich bei Ihrer bevorstehenden Sitzung am 8. Juni 2018 in Wien mit Fragen der „geschlechtergerechten Rechtschreibung“ befassen.

Die Landesstelle hatte um eine Formulierungsempfehlung gebeten, wie sich „über Personen jenseits der klassischen Geschlechter Mann und Frau angemessen schreiben ließe. Eingeschlossen werden sollten auch intersexuelleund transsexuelle Personen“.

Insbesondere geht es dabei um den an Sie herangetragenen Wunsch, den sogenannten Genderstern als verbindlich in den Duden aufzunehmen.

Deutschlands Bundesjustizministern Katarina Barley (SPD) hat sich daraufhin öffentlich positioniert und für die Aufnahme des Gendersterns in den Duden geworben.

Laut Tagesspiegel erklärte Frau Barley, „sie freue sich ‚über jede Veränderung, die dazu beiträgt, unseren Blick auf andere Formen von Identität und Lebensweisen zu entspannen‘. Die ‚Gender-Debatte‘ habe zu Veränderungen viel beigetragen, gerade weil ihre Protagonistinnen und Protagonisten sich ‚gegen einen gesellschaftlichen Konsens‘ gestellt hätten.

Sprache sagt viel darüber aus, wie eine Gesellschaft tickt und zusammenhält‘, erklärte die Ministerin. Dafür sei der Duden stets ein wichtiges Messinstrument gewesen. Wenn nun diskutiert werde, den Genderstern aufzunehmen, zeige dies, dass sich etwas verändert habe: ‚Über die Sprache werden Menschen Teil von etwas. Sprache grenzt aber auch aus, gerade wenn es um die Frage der sexuellen Identität geht.‘

Bitte lassen Sie sich von politischen Bestrebungen, den Genderismus weiter voranzubringen, nicht als Werkzeug missbrauchen, sondern schützen Sie unsere schöne deutsche Sprache vor ideologiebedingtem Missbrauch!

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr Name]

Dem Genderismus Einhalt gebieten – Keinen Gender*Stern im Duden!

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